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Astrolexikon



 
Das Astro-Lexikon
und Signifikatorenverzeichnis

 

von
Siegfried Schmid
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  Artikel des Tages


 

ASTROLOGIE Ursprung, klassischer Weg:
 
Was ist klassische Astrologie? Astrologie, das Weistum von dem Lauf, den Eigenschaften und den Einflüssen der Sterne (Planeten). Aus den ältesten schriftlichen Überlieferungen, die in Mesopotamien gefunden wurden, geht hervor, dass schon die Astrologenpriester der Sumerer astrologische Kenntnisse hatten und sich in ihrer Sprache astronomischer und astrologischer Ausdrücke bedienten. Dann ging die Kenntnis auf die späteren semitischen Bewohner dieser Länder, auf die Chaldäer und Babylonier über, von denen das älteste erhaltene astrologische Werk von Sargon I. stammt, das von „Lagard“ in der Bibliothek des Königs Assurbanipal entdeckt und von Rawlinson veröffentlicht wurde.
Durch den Sturz des Turm von Babel, im Jahre .........xxxxxxx(Astronomischer Turm) zogen und verteilten sich fluchtartig, tausende Personen aus der Priesterschaft nach Osten und Westen und Süden und verbreiteten die Astrologie. Die Priesterkaste Ägyptens besass eine ausgebildete Astrologie. Von Ägypten her fand die Astrologie über Griechenland und Rom, Nordafrika Tunesien und Spanien, ihren Weg nach dem Abendland.
Griechische Schriftsteller schrieben die Entwicklung des Wissens und Einführung der Astrologie den Chaldäern zu. Herodot berichtet, dass der Magier Osthanes, der den Perserkönig Xerxes auf seinem Zuge nach Griechenland begleitete, die astrologische Wissenschaft bei den Helenen zu verbreiten gesucht habe. Bei den Römern fand die Astrologie einen sehr fruchtbaren Boden. Die Sterndeuter hiessen hier Chaldaei, Babylonii, auch Mathematici, wie die Sterndeutung Mathesis, Genethliaci. Die Blütezeit der antiken Astrologie fällt unter die römische Kaiserherrschaft. Aus den Zeiten der Republik wird L. Tarutius Firmanus als ein angesehener Astrolog genannt. Dem Kaiser Augustus widmete der Dichter M. Manilius seine fünf Bücher „Astronomica“, es ist das älteste uns erhaltene Werk der römischen Literatur auf dem Gebiete der Astrologie. Aus dem 4. Jahrhundert nach Ch. stammt die noch erhaltene Schrift des Firmicus Maternus „VIII libri matheseos“, das umfangreichste Werk über antike Astrologie.
In Syrien entstand das gnostische, 220 bis 230 nach Ch. Von einem Schüler Bardesanes verfasste astrologische Werk „Das Buch der Gesetze der Länder“ und kam zu besonderem Ansehen. Beim christlichen Klerus wurde insgeheim schon vor dem ersten Jahrtausend Astrologie betrieben. Um die erste Jahrtausendwende (996) wurde gar ein Astrologe Papst „Silvester der II“. Bei uns kam die Astrologie namentlich im 14. bis 16. Jahrhundert zu hoher Blüte. An den Universitäten in Bologna und Padua waren Lehrstühle für sie errichtet. Die Fürsten besoldeten Hofastrologen, die in hohem Ansehen standen. Das umfangreichste astrologische Werk aus dieser Zeit ist das von Franciscus Junctinus verfasste, aus zwei mächtigen Folianten bestehende: „Speculum Astrologiae“ (gedruckt 1583 bei Lugduni), welche das ganze astrologische Wissen aus ältester Vorzeit bis auf die damalige Zeit enthält. Protestanten und Päpste gehörten zu den Verehrern der Astrologie. Melanchthon, der Biograph Luthers. Dann der durch seine astrologischen Weissagungen berühmte Nostradamus. Die Revolution brachte Ticho Brahe und der bedeutende Astronom Kepler, der seine astrologischen Kenntnisse in seiner Schrift „Die Zusammenklänge der Welten“ darlegte.
Im Mittelalter wurde die Astrologie von Savonarola und danach von Pico von Mirandola, sowie von den Inquisitionsgerichten, die in der Wissenschaft der Astrologie ein Teufelswerk sahen - und trotzdem sie von bedeutenden Theologen gepflegt wurde, bekämpft. Das Geistesleben der Alten war mit der Astrolgie vollkommen verwachsen und nichts wurde von ihnen ohne Berücksichtigung des Laufes der Gestirne unternommen oder ausgeführt. Das Verstehen der alten mythologischen und geschichtlichen Überlieferung bleibt daher ohne astrologische Kenntnis erfolglos, denn als Gottheiten und mythische Heroengestalten wurden von den Alten personifizierte Ideengestalten in Gestirnseelen verehrt.
Es ist aber ein Irrtum, wenn Prof. Boll annimmt, nur der religiöse Gehalt der Astrologie habe sie die Jahrtausende überdauern lassen. Das Gegenteil ist der Fall. Wäre die Astrologie nur Wahn und Glauben, wäre sie mit Sicherheit mit jeder überwundenen Religion gestorben. Aber die Astrologie wendet sich nicht an Wundergläubige, bringt keine sogenannten Offenbarungen - sondern war im Gegensatz zu den sterblichen Religionen und Glaubens-Schwafeleien - nur deshalb unsterblich, weil sie rational beweisbar, sich an Vernunft und Verstand wendet und eine Erfahrungs-Wissenschaft ist.
 

 







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